HStAD Bestand G 28 Giessen

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Beschreibung

Serie

Bezeichnung

Amtsgerichte

Identifikation (kurz)

Titel

Amtsgericht Gießen

Laufzeit

(1773 -) 1811 - 1944 (- 1967)

Siehe

Korrespondierende Archivalien

G 28 A (zugehörige Register), G 28 B (Gerichtsbücher), H 14 Gießen (ab 1945)

E 9: Großteil der Unterlagen vor 1821

G 28 Butzbach: Kirch-Göns, Pohl-Göns (nach 1840)

G 28 Grünberg: Allertshausen, Beltershain (vor 1879); Climbach (vor 1879)

G 28 Hungen: Bettenhausen (vor 1882), Birklar, Dorf-Güll, Hungen, Güningen, Muschenheim (vor 1853), Nieder-Bessingen (vor 1849)

G 28 Lich: Bettenhausen (1882-1934), Birklar, Dorf-Güll, Muschenheim (1853-1934), Grüningen (1853-1913), Lich (vor 1934); Nieder-Bessingen (1849-1934); Ober-Bessingen (vor 1934)

HINWEIS 1: Die Abgrenzung nach Behördenprovenienz erfolgte nicht durchgängig. Recherchen sollten bei allen Amtsgerichten erfolgen, zu denen der jeweilige Ort gehört hat.

HINWEIS 2: Die zu den Akten vorhandenen Register stehen in der Erläuterung zum jeweiligen Gliederungspunkt oder im Feld 'Notizen' direkt bei der jeweiligen Titelaufnahme

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Ein Brand im März 1945 vernichtete große Teile der Registratur des Amtsgerichtes, darunter die Zivilprozesse, Strafsachen, Verträge und Mutationen.Übernahmen von Schriftgut in das Staatsarchiv erfolgten in den Jahren 1958 bis 1995. Eine erste Verzeichnung nahm Hellmuth Gensicke 1959 vor. Das hieraus erwachsene maschinenschriftliche Findbuch ist noch gültig für die Abteilung G und enthält zahlreiche Beischreibungen für Umordnungen und Umsignierungen, die zur Aussonderung von Vor- und Fremdprovenienzen vorgenommen wurden.

Geschichte des Bestandsbildners

Aus den Gerichten Lollar und Heuchelheim, der Ganerbschaft Buseckertal und dem Oberamt Gießen wurden 1804 das Stadt- und das Landamt Gießen gebildet, die 1821 in das Stadtgericht und das Landgericht Gießen umgewandelt wurden. 1840 gab das Stadtgericht die Orte Pohl- und Kirch-Göns an das neugebildete Landgericht Butzbach ab. 1866 erfolgten Gebietsbereinigungen mit Preußen. 1879 vereinigte man das Stadt- und das Landgericht Gießen zum Amtsgericht Gießen, dem ab 1879 auch Gemeinden aus den Ämtern Hüttenberg und Allendorf/Lumda zugeordnet waren, wobei Bereinigungen gegenüber dem Amtsgericht Lich stattfanden. Im Jahr 1943 wurde dem Amtsgericht eine Zweigstelle in Butzbach unterstellt.

Enthält

Freiwillige Gerichtsbarkeit (vollständige Familienrechtssachen des Stadstgerichts Gießen, Sterbfallsanzeigen von Kriegsgefangenen, Testamente aus der Zeit vor 1820 von Gießen), Generalakten, Registersachen, Strafsachen, Zivilprozesssachen

Findmittel

(1) Online-Datenbank (HADIS) - Freiwillige Gerichtsbarkeit, Registersachen

(2) vorläufige Verzeichnung in Word-Dateien

(3) vorläufige Kartei

(4) maschinenschriftliches Findbuch G 28/29 Gießen, angefertigt von Hellmuth Gensicke, 1959 - nur für Abteilung G

(5) gebundene Kopie von G 28 A Nr. 1729 als Register zu F Nr. 19 (Namensindex für Freiwillige Gerichtsbarkeit Stadt Gießen)

Inhaltliche Beschreibung der Aktengruppen der Freiwilligen Gerichtsbarkeit F

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

121,875 m

Referent

Marion Coccejus