HHStAW Bestand 127

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

von Savigny

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Zugang 118/2005
2005 wurde das Familienarchiv von Savigny, das bereits seit 1996 im Hauptstaatsarchiv eingelagert worden war, vom Land Hessen erworben.
Bis 1991 waren verschiedene Teilbestände des Familienarchivs an andere Archive veräußert worden. Diese lagern heute in dem Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz in Berlin und in der Universitätsbibliothek in Marburg.
Der im Hauptstaatsarchiv vorliegende Teilbestand enthält vor allem Unterlagen zur Besitz- und Güterverwaltung sowie Familienpapiere aus dem 19.-20. Jahrhundert.

Geschichte des Bestandsbildners

Die Familie von Savigny stammte ursprünglich aus Lothringen. Christian Carl Ludwig von Savigny, nassau-usingischer Geheimer Rat und Gesandter beim Oberrheinischen Kreis in Frankfurt am Main, wurde 1766 in die Mittelrheinische Reichsritterschaft aufgenommen. Berühmtester Spross der Familie ist sein Sohn Friedrich Carl von Savigny, Rechtsgelehrter und späterer Preußischer Staatsminister, der mit Gunda von Brentano verheiratet war.
Der Stammsitz der Familie, der Hof Trages, entwickelte sich unter ihm Anfang des 19. Jahrhunderts zu einem Treffpunkt der 'Romantiker'. Clemens und Bettine von Brentano, die Brüder Jakob und Wilhelm Grimm und Karoline von Günderrode verkehrten dort regelmäßig. Das Hofgut stammte aus dem Besitz der Familie von Crantz, die mit den Savignys verwandtschaftlich verbunden war.
Die Familie war vor allem im osthessischen Main-Kinzig-Kreis begütert, hatte aber auch Besitzungen im südhessischen Kreis Darmstadt-Dieburg und im Saarland.

Enthält

Akten: Unterlagen zur Besitz- und Güterverwaltung 17.-20. Jh., Rechnungen 18.-19. Jh., Korrespondenzen der Familie, 19.-20. Jh., Prozesse 18.-19. Jh., Bibliotheksgut 18.-19. Jh.
z.T. noch ungeordnete Akten.

Findmittel

Akten (Teilbestand): Online-Datenbank (Arcinsys)

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

ca. 85,5 m Akten