HHStAW Bestand 1219

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Hans Piroth

Laufzeit

1905-1988

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Zugang 89/1988 über Anneliese Bletz in Wiesbaden

Geschichte des Bestandsbildners

Der Musikkritiker Hans Piroth wurde am 7. Mai 1905 in Wiesbaden geboren. Das Abitur absolvierte er an der Wiesbadener Oranienschule. Er studierte in Frankfurt, Berlin und Wien Germanistik, Geographie und Musikwissenschaft. 1929 gewann er den zweiten Preis in einem Lyrik-Wettbewerb des Ullstein-Verlages. Die erste Redakteurstelle erhielt er 1931/32 in Bocholt (Westfalen). Von 1933 bis 1936 war er Musikkritiker an der 'Wiesbadener Landeszeitung' und Schauspielkritiker am 'Mainzer Journal'. Beim 'Nassauer Volksblatt' war er 1937 bis 1941 für Lokales, Feuilleton und zeitweilig auch für Sport zuständig. Während des Krieges arbeitete er in Warschau als Musikberichterstatter und in englischer Gefangenschaft hielt er Vorträge im Lager. Anschließend leitete er vier Jahre lang die Redaktion des religiösen Bilderdienstes und des Rheinischen Kulturdienstes im Ecclesia-Verlag Franz Wiederstein. 1951 übernahm Hans Piroth die Geschäftsführung des 'Wiesbadener Kur- und Verkehrsvereins' und leitete als Redakteur das 'Kur- und Fremdenblatt'. Später erschien dieses unter dem Titel 'Mitteilungen des Kur- und Verkehrsvereins' als Beilage im 'Wiesbadener Leben'. Seit 1962 war er Schriftführer der 'Gesellschaft der Freunde des Staatstheaters Wiesbaden'. Im Jahre 1967 wurde er Musikkritiker am Feuilleton des 'Wiesbadener Kurier'. Hans Piroth starb am 3. Januar 1988 in Wiesbaden.

Enthält

Es handelt sich hauptsächlich um - meist undatierte - Zeitungsausschnitte. Der größte Teil besteht aus einer Materialsammlung zu Künstlern (Komponisten, Schriftsteller und Maler). Außerdem sind Unterlagen zum Staatstheater Wiesbaden, Rezensionen (insbesondere von Hans Piroth selbst), Theater- und Musikkritiken Wiesbadener Zeitungen sowie Programme überliefert; außerdem Schriftwechsel und persönliche Unterlagen.

Findmittel

Online-Datenbank (Arcinsys)

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

6,8 lfm (348 Nummern)

Bearbeiter

Elke Hack, 1993

Benutzung

Nutzung nach dem Hessischen Archivgesetz