HHStAW Bestand 1199/100

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Sanierung Kloster Eberbach

Laufzeit

1746-1993

Siehe

Korrespondierende Archivalien

Abt. 22

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Zugang 1994

Geschichte des Bestandsbildners

In Eberbach errichtete der Mainzer Erzbischof Adalbert I. nach 1116 ein Augustinerchorherrenstift. Als dieses schon 1131 einging, erhielt das Benediktinerkloster Johannisberg den Platz, trat ihn aber an die Zisterzienser ab, die 1136 dort von Clairvaux aus einen der ersten rechtsrheinischen Konvente begründeten. Von Eberbach aus wurden noch im 12. Jh. die Klöster Schönau bei Heidelberg, Otterberg in der Rheinpfalz, Gottesthal in Hocht bei Maastricht und Arnsburg in der Wetterau ins Leben gerufen. Im 13. Jh. unterstanden Eberbach 14 Frauenklöster. Gleichfalls im 13. Jh. besaß das Kloster 16 selbstbetriebene Wirtschaftshöfe (Grangien) sowie Stadthöfe in Mainz, Oppenheim, Frankfurt, Limburg, Bingen, Oberwesel, Boppard und eine Niederlassung in Köln für seinen Weinhandel. Insgesamt war Eberbach an mehr als 200 Orten des Mittelrheingebiets von Boppard bis Hadamar, Frankfurt, Darmstadt und Oppenheim begütert. Von 1339 bis 1566 besaß das Kloster die Patronatsrechte an der Stadtkirche der Reichsstadt Biberach an der Riß, ebenso seit 1472 jene in Mosbach-Biebrich (bis 1803). Im Jahr 1803 wurde das Kloster von Nassau-Usingen säkularisiert.

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

0,075 lfm

Benutzung

Nutzung nach dem Hessischen Archivgesetz