HHStAW Bestand 558

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Hessische Zentrale für Datenverarbeitung

Laufzeit

(1956-1969), seit 1970

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Zugänge 104/1997, 28/2002 und 31/2002.

Geschichte des Bestandsbildners

Die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung wurde am 16. Dezember 1969 als Körperschaft des öffentlichen Rechts mit 160 Mitarbeitern gegründet (Staatsanzeiger für das Land Hessen, S. 103). Als Vorgängereinrichtung der HZD gilt das Landesrechenzentrum des Hessischen Ministeriums der Finanzen. Seit ihrer Gründung ist die HZD der zentrale IT-Dienstleister des hessischen Landesverwaltung. Gemeinsam mit den (mittlerweile aufgelösten) Kommunalen Gebietsrechenzentren Frankfurt a.M., Gießen, Kassel, Darmstadt-Starkenburg und Wiesbaden bildete die HZD den Hessischen Datenverarbeitungsverbund. Im Jahr 1972 bezogen 340 Mitarbeiter der HZD den Neubau in der Mainzer Straße 29 in Wiesbaden. Dort befindet sich der Hauptsitz der HZD; seit 1990 unterhält die HZD außerdem eine Außenstelle in Hünfeld, welche 2001 ein neues Gebäude bezog. In den Jahren 2004-06 wurde in Wiesbaden ein Erweiterungsbau der HZD in der Auguste-Viktoria-Straße 18 neben dem bisherigen Hauptgebäude errichtet.
Im ersten Geschäftsbericht aus dem Jahre 1974 weist die HZD 518 Projekte aus. 1977 wurde die HZD dem Innenministerium unterstellt.
1989 wurde die HZD ein Landesbetrieb im Geschäftsbereich des Innenministeriums (zu diesem Zeitpunkt: Minister des Innern und für Landwirtschaft, Forsten und Naturschutz); alle Leistungen der HZD sind seitdem entgeltpflichtig (Staatsanzeiger für das Land Hessen, S. 562).
Seit 2003 ist die HZD dem Hessischen Ministerium der Finanzen zugeordnet. Laut Geschäftsbericht schloss die HZD das Geschäftsjahr 2006 mit einem Jahresüberschuss von 14,4 Millionen Euro ab. Die Umsatzerlöse betrugen 171 Mio. Euro.
Das Ziel der HZD war seit der Gründung die Durchführung und Koordination der Büroautomation und Datenverarbeitung in der Landesverwaltung durch Beratung in Fragen der Informations- und Kommunikationstechnik, durch Projektorganisation, -durchführung und -leitung, Aufgabenuntersuchung und Anwenderberatung, Entwicklung und Pflege von Anwenderverfahren, Beschaffungs- und Finanzierungshilfe im IT-Bereich, die Wartung von Soft- und Hardware, die IT-Schulung und -Weiterbildung der Mitarbeiter des Verwaltungsdienstes.
Inzwischen hat die HZD ca. 700 Mitarbeiter/innen. Die HZD gliedert sich in eine Direktion und folgende sieben Abteilungen:
K: Kundenmanagement
A: Verfahren der Steuerverwaltung
E: Softwarehaus
R: IT-Betrieb
S: Planung und Beschaffung
H: Außenstelle Hünfeld
Z: Zentrale Dienste
(Stand 2008)

Enthält

Akten der Dienststellenverwaltung (Vorstandsprotokolle, Personalakten); Sachakten über verschiedene Projekte (DOMINIG, Personenkennzeichen); Programmdokumentationen, u. a. für das Vermessungs- und Liegenschaftswesen.

Literatur

Staatsanzeiger für das Land Hessen, 1969, S. 103

Staatsanzeiger für das Land Hessen, 1989, S. 562

Hessische Zentrale für Datenverarbeitung (Hg.): Bericht über das Geschäftsjahr 2006, Wiesbaden 2007

hzd.hessen.de

Findmittel

Teilbestand (ca. 4,5 m): Online-Datenbank (Arcinsys)

unverzeichnet (ca. 2,5 lfm)

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

6,0 lfm