HHStAW Bestand 551

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Hessisches Landesamt für Bodenforschung

Laufzeit

1946-2000

Siehe

Korrespondierende Archivalien

Schriftgut des Landesamtes findet sich in Beständen einzelner Ministerien: Abt. 502, 503, 504, 507, 509 (z.B. Tätigkeitsberichte 1948-1958, GVPLe, Gutachten u.a.), außerdem beim Oberbergamt (Abt. 545) und bei der Landesanstalt für Umwelt (Abt. 550), in Abt. 456/059 und in Abt. 660.

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

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Geschichte des Bestandsbildners

Als Einrichtung des Landes wurde das Hessische Landesamt für Bodenforschung durch Verordnung am 26.6.1946 (GVBl. S. 173) gegründet und zunächst dem Ministerium für Arbeit und Wohlfahrt unterstellt, in dessen Kompetenzbereich es auch nach der Umbildung in das Ministerium für Arbeit, Landwirtschaft und Wirtschaft 1949 verblieb. Mit dem Wirtschaftsressort wanderte es an das 1959 separierte Ministerium für Wirtschaft und Verkehr (GVBl. 1962 S. 23). 1970 erfolgte die Zusammenlegung mit dem Landesamt für Gewässerkunde und wasserwirtschaftliche Planung. Das wachsende Umweltbewusstsein in Gesellschaft und Politik bedingte eine Umorientierung: Unter den Aufgabenbereichen gewann der Bodenschutz zunehmend an Bedeutung. Infolge dessen wurde das Landesamt 1985 dem neugeschaffenen Ministerium für Umwelt und Energie (ab 1987 Ministerium für Umwelt und Reaktorsicherheit, ab 1991 Ministerium für Umwelt, Energie und Bundesangelegenheiten) zugeordnet. Seit das Umwelt- und Energieressort 1995 dem Ministerium für Jugend, Familie und Gesundheit (einem Teil des ehemaligen Sozialministeriums) angegliedert wurde, untersteht das Landesamt für Bodenforschung nun dessen Dienstaufsicht, während das Ministerium für Landwirtschaft, Forsten und Naturschutz die Fachaufsicht führt. Zu seinen wichtigsten Aufgaben gehörten die geowissenschaftliche und geologische Erschließung des Landes, insbesondere durch die geologische Landesaufnahme und die Erstellung bodenkundlicher Karten, die Untersuchung und Bewertung von Bodenschätzen und Wasservorkommen und die Beratung bei der Ressourcennutzung. Charakteristisch für solche 'angewandte Geologie' sind die Baugrunduntersuchungen, die das Landesamt durchführt. Für die damit verbundene Gutachtertätigkeit wie bei der Nähe zur Forschung nehmen die Referate 'Bibliothek' und 'Archiv' einen hohen Stellenwert in der Behörde ein.
Im Jahr 2000 wurden die Landesämter für Bodenforschung und Umwelt zum Landesamt für Umwelt und Geologie fusioniert, seit 2016 unter der Bezeichnung Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG).

(Stand: 2016)

Enthält

2 Personalakten (gesperrt)

Literatur

Hoppe, Andreas: 50 Jahre Hessisches Landesamt für Bodenforschung: Standortbestimmung und Ausblick, in: Geologisches Jahrbuch Hessen 124, 1996, S. 5-14.

Thews, Joe-Dietrich: Geschichte des Hessischen Landesamtes für Bodenforschung 1946-1996, in: Geologisches Jahrbuch Hessen 124, 1996, S. 15-38.

Findmittel

Online-Datenbank (Arcinsys)

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

0,125 lfm