HHStAW Bestand 142

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Geistliche Verwaltung

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Im Zuge der Neuordnung der Bestände des Wiesbadener Archivs nach dem Provenienzprinzip wurde um 1900 der Bestand 'Geistliche Verwaltung' im Fürstentum Nassau-Usingen neu eingerichtet. Für jede Verwaltungseinheit wurden eigene Untergruppen gebildet, die jedoch nicht klar voneinander geschieden waren. Als Grundlage dienten zunächst kleinere Ablieferungen von 1900 und 1904. Weiterhin reihte man bisher unverzeichnete Akten in diesen Bestand ein, während schon verzeichnete Akten anderer Abteilungen, z.B. des Bestandes Abt. 131 Nassau-Usingen 'Kernbestand', nur vereinzelt übernommen wurden. Hier begnügte man sich zunächst mit einigen Verweisen.
Nach der Einrichtung des Bestandes um 1900 erfolgte die Verzeichnung zunächst auf Karteikarten, da der Bestand auf Zuwachs angelegt war. Wie bei den anderen damals neu gebildeten Beständen wurde die Neuordnung aber schon bald wieder aufgegeben. Die erst in den Anfängen begriffene Ordnung und Verzeichnung mit ihrer undurchsichtigen Untergliederung erschwerte die Benutzung; ein erheblicher Teil der Akten blieb zudem unverzeichnet liegen. Um überhaupt eine sinnvolle und einfache Benutzung des Bestandes zu ermöglichen, wurden bei der Neubearbeitung um 1995, die auch die bisher unverzeichneten Teile einschloß, die Akten ohne Rücksicht auf ihre tatsächliche oder vermeintliche Herkunft neu durchnumeriert.

Geschichte des Bestandsbildners

Die Geistliche Verwaltung verteilte sich im Fürstentum Nassau-Usingen im 18. und beginnenden 19. Jahrhundert auf den (General-) Superintendenten, die (Ober-) Konsistorien in Idstein, Usingen und Wiesbaden sowie auf die ihnen unterstellten jeweiligen Konsistorialkonvente.

Enthält

Entsprechend der Entstehungsgeschichte des Bestandes sind die Akten sehr uneinheitlich. In der Hauptsache geht es um die Besetzung vakannter Pfarrstellen sowie um Kirchenbaumaßnahmen. Einen Schwerpunkt bilden die Kirchenverhältnisse im mehrherrischen Amt Nassau; hingegen liegen kaum Akten aus den nach 1803 hinzugewonnenen Territorien vor. Bemerkenswert sind die Akten zu den Hospitälern in Wiesbaden und Usingen sowie zu den Gütern des vormaligen Klosters Klarenthal. Der Übergang zu dem 1806 neu gebildeten Herzoglich Nassauischen Konsistorium Wiesbaden (Abt. 270) ist fließend, und viele Akten reichen bis 1815.
Der Bestand enthält Akten folgender Behörden:
Konsistorium zu Idstein (1534-1729) für Miehlen, Rettert und Naurod
Generalkonsistorium zu Usingen (1729-1741), u.a. zum Hospital in Usingen
Konsistorium in Wiesbaden (1744-1815), mit Kirchen- und Schulsachen und kirchlichen Einkünften
Konsistorialkonvente zu Idstein, Usingen und Wiesbaden (18. Jh.)
Generalsuperindentur zu Idstein (1599, 1717-1808), Pfarreien und Schulen
Superindentur (1777-1782)

Findmittel

Repertorium mit Register (masch.) zusammen mit Abt. 141, bearb. von Hartmut Heinemann, 1996

Online-Datenbank (Arcinsys)

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

2,875 m