HHStAW Bestand 80

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Retters, Prämonstratenserinnen

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Das Archiv ging 1581 mit der Herrschaft Königstein an Kurmainz und kam nach dessen Säkularisation 1802/03 an das Hauptstaatsarchiv München und Staatsarchiv Würzburg. Im Hauptstaatsarchiv Wiesbaden nur ein Pertinenzbestand.

Geschichte des Bestandsbildners

Das Kloster Retters (Gem. Fischbach) wurde 1146 durch Graf Gerhard von Nürings nach der Augustinerregel gegründet. Vermutlich gehörte es von Anbeginn dem Prämonstratenserorden an. Dies ist zwar erst 1272 bezeugt, doch weist das Bestehen eines Nonnenkonvents bereits für 1162 und die geistliche Abhängigkeit von Rommersdorf hierauf hin. 1191 ist es noch Doppelkloster, 1222 nurmehr Nonnenkloster. Im Zuge der Reformation wurde es 1559 von den Grafen von Stolberg-Königstein aufgehoben.

Enthält

3 Urkunden 1277, 1395, 16. Jh.
Rechnungen 1598, 1626/27, 1640-1692: Einkünfte in Hattersheim, Kriftel und Zeilsheim

Literatur

Hartmut Bock: Kloster Retters, in: Kelkheim im Taunus. Beiträge zur Geschichte seiner Stadt, hrsg. vom Magistrat der Stadt Kelkheim. Kelkheim 1980, S. 34-82.

Findmittel

Repertorium, o. D. (masch.)

Online-Datenbank (Arcinsys)

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

0,175 m (3 Urkunden; 0,125 m Akten und Rechnungen)

Deskriptoren

Rettershof

Fischbach bei Königstein

Hattersheim

Kriftel

Zeilsheim

Rommersdorf