HStAM Bestand Urk. 93

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Haus Hessen [ehemals: Urkunden X 6 a Hessen-Rumpenheim]

Laufzeit

1288-1839

Siehe

Korrespondierende Archivalien

Urk. 3 Landgräfliche Ehesachen [ehemals Urk. A I b]; Urk. 67 Hanau, Aktivlehen, Passivlehen [ehemals Urk. O I q, r]; Best. 4 c Hessen-Rumpenheim; Best. 6 a Hessisches Geheimes Kabinett; Best. 6 b Kabinettskasse; Best. 9 a Kurhessisches Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten; Best. 17 c Lehnhof Kassel; Best. 86 Hanauer Nachträge; Best. 300 Haus Hessen.

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Der Bestand wurde am 23. September 1927 von Landgraf Friedrich Karl von Hessen-Rumpenheim als Depositum des Hauses Hessen im Staatsarchiv Marburg deponiert, wo er geordnet und verzeichnet wurde.
In den Jahren 2007-2016 wurden die einzelnen Überlieferungen vereinzelt und umverpackt, die Siegel wurden mit Siegeltaschen versehen und die Signaturen wurden auf Numerus Currens umgestellt.

Geschichte des Bestandsbildners

Das Haus Hessen, dem seit dem Mittelalter die hessischen Landgrafen entstammen, geht auf die Fürsten von Lothringen-Brabant zurück, die durch Heiratsverbindungen mit den Ludowingern als Landgrafen von Thüringen deren westliche Landesteile, namentlich Hessen, übernahmen. Im Laufe des Mittelalters teilte sich Haus Hessen in zahlreiche Linien auf, die über verschiedene selbständige Territorien herrschten.
Die Linie Hessen-Rumpenheim ist eine Nebenlinie des Hauses Hessen-Kassel, die nach dem Tod des letzten hessischen Kurfürsten Friedrich Wilhelm 1875 die Führung des Hauses Hessen erbte. Da Kurhessen von Preußen annektiert worden war, war mit dieser Stellung allerdings keine politische Macht mehr verbunden. Im Jahre 1997 erlosch auch die Linie Hessen-Darmstadt, deren Erbe ebenfalls an Hessen-Rumpenheim fiel, so dass heute beide Hauptlinien (Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt) wieder vereint sind.

Enthält

Urkunden betreffend Burg und Gut Niederdorfelden (Archiv der von Dorfelden)
Urkunden betreffend Schloss und Gut Rumpenheim (Urkunden der Familien von Cronberg, Würz, de Spina, d’Orville, Hein, Crantz, Seiffert von Edelsheim und der Landgrafen von Hessen)
Urkunden betreffend den Hof Albstat und den Hof Eich (Urkunden der Familien König, Budenbender, Claur zu Wohra, Seiffert von Edelsheim und der Landgrafen von Hessen)
Urkunden betreffend Nieder-Eschbach (Urkunden der Familie Seiffert von Edelsheim)
Urkunden betreffend das Gericht Viermünden (Urkunden der Familie von Dalwigk und der Landgrafen von Hessen)
Familien- und Lehensurkunden der von Fleckenbühl gen. Bürgel sowie der von Scholley und von Dalwigk
Urkunden des Archivs der Familie Rotzmul (heute Freiherren von Rothsman) zu Alsfeld
Urkunden der Familie von Bellersheim
Urkunden betreffend den Hof Dottenfeld
Urkunden betreffend die Familien von Rosenbach, de Langallerie und von Geyso
Urkunden der Hansegrebengilde in Kassel
Urkunden betreffend das Gericht Völkershausen
Handelsvertrag zwischen Hessen und Hannover

Literatur

C. Knetsch, Das Haus Brabant. Genealogie der Herzöge von Brabant und der Landgrafen von Hessen, 2 Bde., Darmstadt 1917-1931; H. Philippi, Das Haus Hessen. Ein europäisches Fürstengeschlecht, Kassel 1983; F. Haarmann, Das Haus Hessen, Werl 2005; E. G. Franz, Das Haus Hessen: eine europäische Familie, Stuttgart 2005; Haus Hessen (Haus Lothringen-Brabant), in: Genealogisches Handbuch der Fürstlichen Häuser 18 (2007), S. 29-38.

Findmittel

Arcinsys-Datenbank

Repertorium Hessen-Rumpenheim, angelegt 1928, handschriftlich, 1 Band (Signatur: R 1922).

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

414 Urkunden

Filmkopien

Die Urkunden sind als Mikrofiches verfügbar.

Benutzung

Die Urkunden werden im Original vorgelegt.