HStAM Bestand Urk. 38

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Kloster Merxhausen - [ehemals: A II]

Laufzeit

1213-1577

Siehe

Korrespondierende Archivalien

Urk. 47 [alt: Urk. A IV] Hospital Mershausen; Urk. 87 [alt: Urk. X II] Kloster Merxhausen; Bestand 22 a 2 Mershausen; Rechn. II Merxhausen (Haina); S 60 {Auszüge aus den Hainaer Haus- und Hüttenrechnungen, desgl. aus den Rechnungen des Obervorstehers sowie der Hospitäler Merxhausen, Hofheim und Gronau, den Abschied des Treysaer Tages betr. die Hospitalsrechnungen und Rezeßschulden, die Diezischen Ämterrechnungen und -gebrechen, die Tranksteuer zu Umstadt, Bickenbach, Homburg v. d. H. und Stornfels mit Beilagen; darunter Berichte der Klöster Haina und Merxhausen über Unterhaltung und Bau, Essensanschläge für die Armen in Haina, Verzeichnis der Beamten und Diener in Haina sowie der Insassen des Siechenhauses, der Krankenstube, der Verrückten im Gewölbe, des Gefangenenhauses, des Waschhauses, der großen Stube, der Blindenstube und der Abwesenden, insgesamt 345 Personen; Verzeichnis der 1575 in Haina Verstorbenen; Verzeichnis der Insassen des Hospitals Merxhausen.}, S 482 {Sa1buch des Hospitals Merxhausen (mit der Stiftungsurkunde Lg. Philipps von 1533 August 26 und der Zu-stimmungsurkunde seiner Söhne zur Fundation der vier hohen Hospitäler Haina, Merxhausen, Hofheim und Gronau von 1555 Dez. 4), 1557}; H 175 {Historischer Bericht, was es für eine Beschaffenheit mit dem Hospital Merxhausen gehabt habe. 18. Jh. }.

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Die aus dem Klosterarchiv bei der Säkularisation und Aufhebung der Klöster 1526/27 in den landgräflichen Besitz übergegangenen Urkunden gelangten über das landgräflich-hessische Urkundenarchiv zu Kassel (im 17. Jahrhundert Hofarchiv, im 18. und 19. Jahrhundert Haus- und Staatsarchiv) Ende des 19. Jahrhunderts ins Staatsarchiv Marburg (bis 1945/46 Königlich-Preußisches Staatsarchiv Marburg), wo sie nach Ausstellungsdatum chronologisch aufgestellt wurden.
In den Jahren 2007-2016 wurden die einzelnen Überlieferungen vereinzelt und umverpackt, die Siegel wurden mit Siegeltaschen versehen und die Signaturen wurden auf Numerus Currens umgestellt.

Geschichte des Bestandsbildners

Augustinerchorfrauenstift, gegründet 1213 als Augustinerchorherren-Doppelstift durch die von Blumenstein von Dörnberg, noch im 13. Jh. Umwandlung in ein reines Frauenstift. 1475 wurde das Kloster durch einen Brand zerstört, 1489 wurde es der Windesheimer Kongregation übergeben und von Augustinerchorherren wieder aufgebaut. Nach seiner Auflösung und Säkularisation wurde das Kloster 1533 in eines der vier Hohen Hospitäler Hessens umgewandelt.

Enthält

Urkunden Merxhausen, Kloster [OT Emstal, Kreis Kassel]

Literatur

Wilhelm Dersch, Hessisches Klosterbuch (Veröffentlichungen der Historischen Kommission Hessen und Waldeck 12), 2. erg. Auflage, Marburg 1940, S. 118f.; Karl Heinemeyer, Domus sancti Johannis Baptistae in Merkeshusen (Mershausen), in: W. Kohl, E. Persoons, A.G. Weiler (Hgg.), Monasticon Windesheimense 2: Deutsches Sprachgebiet, Brüssel 1977, S. 284-295.

Findmittel

Arcinsys-Datenbank

Repertorium Kloster Merxhausen, angelegt in der 2. Hälfte des 18. Jh., handschriftlich, 1 Band (Signatur: R 1403).

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

52 Urkunden

Filmkopien

Die Urkunden sind als Mikrofiches verfügbar.

Benutzung

Die Urkunden werden im Original vorgelegt.