HStAM Bestand Urk. 29

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Kloster Helmarshausen - [ehemals: A II]

Laufzeit

1017-1589

Siehe

Korrespondierende Archivalien

Urk. 8 [alt: A I r] Schutzbriefe; Bestand 22 a 1; 22 a 2 Helmarshausen; S 359 {Salbuch von Stadt und Amt Helmarshausen (nach der Instruktion von 1537). - Beigebunden zwei Schriftstücke wegen der vom Fürsten beanspruchten persönlichen Dienstleistungen der Bürger von Helmarshausen von 1650, 1554}; K 238-240a {K 238 Kloster Helmarshausen Schenkungsregister um 1120 (Nachlaßverz.); K 239 Kloster Helmarshausen, Kopialbuch von 1350-1420; K 239 a Kloster Helmarshausen, Kopialbuch (Auslaufregister) (1343) 1457-1567; K 239 b Register der Renten und Zinsen, die dem Kloster Helmarshausen aus Königswinter fällIg sind. 1461; K 240 Kloster Helmarshausen, Kopialbuch 16. Jh.; K 240 a Kloster Helmarsnausen, Kopialbuch 16. Jh.}; H 56 c {Auszüge Reimers aus dem Corveyer Confraternitätsbuche im Staatsarchiv Münster, Namen von Mönchen und Nonnen der hessischen Klöster Helmarshausen, Hersfeld, Lippoldsberg, Kaufungen, Breitenau Bemerkung: vgl. F. Philippi, Abhandlungen über Corveyer Geschichtsschreibung. 2. Reihe Münster 1916. Bibl.d. StA. III B 3155} - u.a. Urk. auch im Archiv des Erzbischöflichen Generalvikariats zu Paderborn.

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Die aus dem Klosterarchiv bei der Säkularisation und Aufhebung der Klöster 1526/27 in den landgräflichen Besitz übergegangenen Urkunden gelangten über das landgräflich-hessische Urkundenarchiv zu Kassel (im 17. Jahrhundert Hofarchiv, im 18. und 19. Jahrhundert Haus- und Staatsarchiv) Ende des 19. Jahrhunderts ins Staatsarchiv Marburg (bis 1945/46 Königlich-Preußisches Staatsarchiv Marburg), wo sie nach Ausstellungsdatum chronologisch aufgestellt wurden.
In den Jahren 2007-2016 wurden die einzelnen Überlieferungen vereinzelt und umverpackt, die Siegel wurden mit Siegeltaschen versehen und die Signaturen wurden auf Numerus Currens umgestellt.

Geschichte des Bestandsbildners

Benediktinerkloster, 997 von Graf Eckhard und seiner Gemahlin Mathilde gestiftet und Kaiser Otto III. als Reichsabtei übergeben, 1017 von Kaiser Heinrich II. dem Bischof von Paderborn übertragen. Es war bekannt für seine Gold- und Silberarbeiten und entwickelte sich zum führenden Zentrum der Buchproduktion. 1479 unterstellten die hessischen Landgrafen im Zuge des Krieges mit Mainz das Kloster ihrem Schutz, 1540 ging es als Pfandschaft, 1597 endgültig an Hessen. 1538 im Zuge der Reformation aufgehoben, die Anlage wurde als Zehntamt verwendet.

Enthält

Urkunden Helmarshausen, Kloster [OT Karlshafen, Kreis Kassel]

Literatur

Fridrich Pfaff, Die Abtei Helmarshausen, in: ZHG 44 NF 34 (1910), S. 188-286; Fridrich Pfaff, Die Abtei Helmarshausen. II. Güterbesitz, die Verfassung und die Wirtschaft der Abtei, in: ZHG 45 NF 35 (1911), S. 1-80; Wilhelm Dersch, Hessisches Klosterbuch (Veröffentlichungen der Historischen Kommission Hessen und Waldeck 12), 2. erg. Auflage, Marburg 1940, S. 71f.; Walter Heinemeyer, Ältere Urk. und ältere Geschichte der Abtei Helmarshausen, in: Archiv für Diplomatik 9/10.1963/64, S. 299-368; Karl Heinemeyer, Adel, Kirche und Königtum an der oberen Weser im 9. und 10. Jahrhundert, in: Helmut Beumann (Hg.), Historische Forschungen für Walter Schlesinger, Köln u.a. 1974, S. 11-149.

Findmittel

Arcinsys-Datenbank

Repertorium Kloster Helmarshausen, angelegt in der 2. Hälfte des 18. Jh., handschriftlich, 1 Band (Signatur: R 1388).

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

332 Urkunden

Filmkopien

Die Urkunden sind als Mikrofiches verfügbar.

Benutzung

Die Urkunden werden im Original vorgelegt.