HStAD Bestand G 43 A

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Dampfkesselinspektion (zu Darmstadt)

Laufzeit

1870-1953

Siehe

Korrespondierende Archivalien

Dampfkesselakten auch in den Kreisüberlieferungen (G-15-Bestände)

Bestandsdaten

Geschichte des Bestandsbildners

Behörden- und Bestandsgeschichte: Seit der 1857 erlassenen Verordnung die Anlage und den Gebrauch von Dampfkesseln betreffend oblag die technische Prüfung dem jeweiligen Kreisbauamt. Mit der 1877 verfügten Instruktion für den amtlichen Prüfungstechniker wechselte die Genehmigung und Aufsicht über die Dampfkessel von den Kreisämtern an den für das gesamte Großherzogtum zuständigen Prüfungstechniker. 1891 erfolgte die Errichtung einer Prüfungskommission für die Dampfkessel; als technischer Beamter fungierte der Dampfkesselprüfungskommissär. 1900 kam es zur Umbenennung in Dampfkesselinspektion. Ab 1907 mussten die Dampfkesselinspektoren die Staatsprüfung ablegen. Die Einrichtung der Reichshauptstelle für technische Überwachung im Jahre 1938 führte zur Bildung von 14 Überwachungsbezirken, wobei die Zuständigkeit u.a. für das Land Hessen dem Technischen Überwachungsbezirk Frankfurt übertragen wurde. 1947 erfolgte die Neuordnung der technischen Überwachung; der Technische Überwachungsverein Frankfurt wurde aufgelöst, als Nachfolgebehörde wurde das Technische Überwachungsamt Darmstadt geschaffen. 1960 erfolgte seitens des TÜA Darmstadt die Abgabe der Akten über Dampfkesselanlagen. Im Zuge der anstehenden Verzeichnung ist eine Ausgliederung der Akten ab 1945/47 nach Bestand H 43 Technisches Überwachungsamt geplant.

Enthält

Akten über Genehmigung und Überwachung von technischen Geräten, insbesondere Dampfkesseln (für die Zeit der Dampfkesselinspektion meist nur Zweitschriften, ausgefertigt und zugestellt von den Kreisämtern).

Findmittel

Handschriftliches Verzeichnis von Spengler (C 21 Nr. 383) - allerdings überholter Ordnungszustand. Durch Aushilfskräfte Sortierung nach Orten erfolgt, Neuverzeichnung erforderlich

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

3,5 m

Referent

Klaus-Dieter Rack