HStAM Bestand 26 b

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

Medizinaldeputation Marburg

Laufzeit 

1779-1850

Bestandsdaten

Geschichte des Bestandsbildners 

Ab 1767 wurde eine neue Behördenstruktur im Medizinalwesen geschaffen: dem Collegium Medicum in Kassel wurden mit ähnlichen Funktionen versehene Mittelbehörden, die Medizinaldeputationen, untergeordnet. Diese gab es zunächst in Marburg und Rinteln, ab 1797 in Hanau und ab 1817 in Fulda.
Mit dem Organisationsedikt von 1821 wurde die Struktur der nachgeordneten Behörden leicht verändert. In der Hauptstadt jeder Provinz (Kassel, Marburg, Hanau, Fulda) wurde ein Medizinalverein (bzw. ab 1827 wieder Medizinaldeputation) gebildet, der neben der Erteilung von Gutachten und gerichtsärztlichen Befundscheinen auch die Prüfung von Lehrlingen der Wundheilkunst, Hebammen und Provisoren der Apotheken durchführen sowie Streitigkeiten zwischen ärztlichen Personen schlichten sollte.
Die Medizinaldeputationen wurden durch die Verordnung vom 22.12.1848 zur Umbildung der inneren Landesveraltung aufgehoben.
siehe auch: Geschichte des Bestandsbildners in Bestand 26 a

Enthält 

Prüfungen, Apotheker, Pfuscherei, Impfungen und Seuchen, Amtsärzte, Verwaltung und Gebühren

Findmittel 

Arcinsys-Datenbank

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang 

0,58 MM

Referent 

Herr Dr. Murk

Informationen / Notizen

Zusatzinformationen 

Letzte Aktualisierung: 09.05.2018