HStAD Bestand A 11

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Urkunden über ausländische Orte

Laufzeit

(1314 -) 1366 - 1842

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Ursprünglich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Bestand angelegt, der Urkunden mit solchen Ortsbetreffen erfassen sollte, die nicht auf die drei hessischen Provinzen bezogen waren, die aber dennoch für die Staatsverwaltung bedeutsam erschienen (Rep. C 21 Nr. 178, ergänzt bis 1975). In der Hauptsache handelt es sich um Urkunden und andere Schriftstücke betreffend den Besitz des landgräflichen und des großherzoglichen Hauses im Großherzogtum Baden, in den Königreichen Bayern, Frankreich, Preußen und Württemberg und in der Reichsstadt Frankfurt. Im Zuge der Neuverzeichnung des Bestands von nicht hierher gehörigen Urkunden bereinigt (insb. durch Zuordnung zu einschlägigen Aktenbeständen) und durch andere Stücke ergänzt. - 1944 ein kleiner, zehn bis 15 Urkunden umfassender Teilbestand 'Auf ausländische Orte und Personen bezügliche Urkunden' verloren (als Verzeichnis erhalten), vor allem Urkunden betreffend Nassau, Wetzlar, Merenberg, die Grafschaft Wittgenstein sowie einige für Bayern vorgesehene Extradenda.

Enthält

Enthält Pergamenturkunden, die nicht eindeutig den Beständen A 1, A 2 und A 3 zuzuordnen sind und auch nicht die Bedeutung von Verfassungsurkunden (Bestand A 9) hatten. Die wichtigste Urkunde des Bestands, ein Notariatsinstrument von 1475 von ca. 160 cm Länge, betrifft eine nassauische Manngerichtsverhandlung wegen sayn-wittgensteinischer Lehen (Nr. 5). Weiter finden sich hier eine gleichzeitige Abschrift von Nürnberger Stadtprivilegien aus dem Jahr 1366 (Nr. 25), ein v. Huttenscher Kaufbrief von 1383 (Nr. 1), ein Notariatsinstrument betreffend einen Rechtsstreit von St. Katharinen zu Frankfurt von 1421 (Nr. 2), eine Bestallungsurkunde Erzbischof Bertholds von Mainz von 1485 (Nr. 6), Urkunden betreffend eine Wunstorfer Pfründe (Nr. 9), eine Marburger Hofgerichtsverhandlung (Nr. 24), eine Urkunde der Stadt Mühlhausen von 1551 über einen Kammergerichtsstreit (Nr. 23), ein Almosenbrief von 1562 (Nr. 11), ein Zeugnis des Collegium Germanicum in Rom von 1575 (Nr. 12), eine Kundschaft für einen Arzt zu Windischbuch (Nr. 14), eine Besitzeinweisungsurkunde betreffend Kloster Hördt von 1646 (Nr. 27), ein Verpfändungsbrief über die hessische Hälfte an der Herrschaft Eppstein von 1667 (Nr. 16), ein Verkaufsbrief der de Restainschen Güter zu Kostheim von 1715/16 (Nr. 17) sowie weitere Kauf- und Gültbriefe unterschiedlicher Herkunft

Findmittel

Online-Datenbank (HADIS)

Maschinenschriftliches Findbuch mit Vorbemerkung (Urkundenregesten) mit Index, zusammen mit Bestand A 9, erstellt 1980 von Friedrich Battenberg

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

1 m, 30 Stück

Referent

Lars Adler